Wie entsteht Bildrauschen?
Rauschen sind fehlerhafte Pixel innerhalb der Bilddarstellung, die nicht die korrekte Farbe oder Helligkeit haben. Man unterscheidet zwischen Helligkeits- und Farbrauschen. Beim Farbrauschen hat der Pixel nicht die richtige Farbe, beim Helligkeitsrauschen weicht er in der Helligkeit ab.
 
Das Rauschen entsteht durch unvorhersehbare, zufällige Schwankungen der Ladungshöhe einzelner Zellen auf dem Bildsensor. Je kleiner die einzelne Sensorzelle ist, desto geringer ist der Unterschied zwischen dem eigentlichen Signal und den zufälligen Schwankungen. Daher ist die Bildqualität bei einem grösserer Sensor bei gleicher Auflösung immer besser. Desweiteren liefert bei schlechteren Lichtverhältnissen der gleich grosse Sensor mit der geringeren Auflösung das bessere Ergebnis. 
 
Meßtechnisch wird das Bildrauschen als Signal/Rauschabstand S/N erfasst. Je größer dieser Wert ist, desto geringer ist das sichtbare Rauschen.

Farbrauschen

Farbrauschen wird meist in dunklen Bildbereichen durch bunte Pixel sichtbar.Dies ist besonders störend, da die falsche Farbe sehr schnell auffällt und gerade die Auswertung von dunklen Bereichen im Überwachungsbereich besonders häufig vorkommt.
Das Rauschen fällt geringer aus, je größer die Zellen des Bildsensors sind oder je weniger das Signal verstärkt wird.

Farbrauschen

Helligkeitsrauschen

Helligkeitsrauschen bleibt meist recht unauffällig, tritt aber auch in hellen Bildbereichen auf. Besonders sichtbar ist es in einfarbigen Bildbereichen. Auch hier verstärkt ein kleinerer Sensor beziehungsweise kleinere Pixel den Rausch-Effekt

Helligkeitsrauschen